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Krankheiten

Oft tauchen nach dem Beratungsgespräch beim Arzt noch Fragen zur Krankheit und zum Krankheitsbild auf. Häufige Erkrankungen nennen wir Ihnen hier, diese Übersicht wird kontinuierlich erweitert.

Diese Seite bietet Ihnen einen Überblick über die häufigsten Krankheiten, verzichtet aber auf Hinweise zur Selbstdiagnose. Wenn Sie also anhand der genannten Symptome glauben, an einer der genannten typischen Erkrankungen zu leiden, suchen Sie uns bitte auf.

Eine größere Anzahl Krankheitsbilder sollten Sie über Unterseiten realisieren.

Fieber

Beschreibung der Erkrankung
Fieber bezeichnet den Zustand der Erhöhung der Körpertemperatur über einen Normalwert hinaus. Beim Menschen liegt dieser im Bereich von 36,5 - 37,4 Grad Celsius. Hierbei ist Fieber nicht als eigenständige Krankheit aufzufassen, sondern es handelt sich um ein meist frühzeitiges Krankheitszeichen - ein so genanntes Symptom - einer Krankheit.
Am häufigsten handelt es sich bei diesen Krankheiten um virale oder bakterielle Infektionen. Die Erreger dieser Erkrankungen werden vom Abwehrsystem des Menschen als fremd und "feindlich" angesehen und durch unterschiedlichste Maßnahmen bekämpft, wodurch es unter anderem zu einer Höherregulierung der Körpertemperatur kommt. Die Abwehr arbeitet auf Hochtouren, Stoffwechselvorgänge werden beschleunigt und - ein intaktes Immunsystem vorausgesetzt - die unerwünschten Eindringlinge auf diese Art vernichtet.
Aber auch bei Tumorleiden oder so genannten Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel rheumatoide Arthritis kann Fieber als ein Symptom auftreten. In den Tropen wiederum haben Einzeller, so genannte Protozoen - hierbei führend die Malariaerreger - eine große Bedeutung als Verursacher von gefährlichen Fieberzuständen.

Tuberkulose

Beschreibung der Erkrankung
Die Tuberkulose gehört zu den Infektionskrankheiten und wird durch Bakterien des Mycobacterium tuberculosis-Komplexes hervorgerufen. Diese Bakterien sind schlank, haben die Form eines Stäbchens und sind unbeweglich. Der Erreger kann die Lunge oder auch andere Organe befallen. Das betroffenen Gewebe entzündet sich, und es entstehen knotige Veränderungen, die auch als Granulome bezeichnet werden. Diese knotigen Verhärtungen des Gewebes sind auf die Widerstandsfähigkeit der Tuberkulosebakterien zurückzuführen. Die Fresszellen (Makrophagen) der Immunabwehr sind nicht in der Lage, diese hartnäckigen Bakterien wirksam zu bekämpfen. Die Granulome können im weiteren Verlauf an Größe zunehmen, bis regelrechte Löcher (Kavernen) insbesondere im Lungengewebe entstehen.